Terrarienbau für meine Grünen Leguane

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Re: Terrarienbau für meine Grünen Leguane

Beitragvon SickSight am 20. Mai 2009 21:37

Hast du dein Terrarium eigendlich direkt an die Zimmerwand gebaut, oder hast du Abstand dazuwischen gelassen.

Meines ist ungefähr eine Dachlatte dick, von der Zimmerwand entfernt, wegen Durchlüftung. Ich habe ein bischen Paranoia wegen Schimmel... :froschn:
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Re: Terrarienbau für meine Grünen Leguane

Beitragvon chucky am 21. Mai 2009 10:04

Die smileys sind echt zum schreien komisch. :froschn:
Ja, so habe ich es auch gemacht. Die Platten an Leisten und die Leisten an die Wand. Ich habe eigentlich zwei Hypothesen dazu (aber keine Ahnung, ich reime es mir irgendwie logisch zusammen)
Zum einen denke ich, dass belüftung schon notwendig ist, denn wenn Luft zirkulieren kann, kann es auch nicht so schnell schimmeln. Der Widerspruch daran ist, finde ich, dass die Luftzirkulation nur in feuchten Räumen eine rolle spielt. Das heißt, dass der raum trocken wäre, wenn die Luft ordentlich zirkulieren könnte.
Auf den "Spalt" hinter den terrarienwänden bezogen heißt das, dass der zum einen wohl viel breiter sein müsste um eine ordentliche belüftung zu bewirken und zum anderen glaube ich, dass die Luft dort gerade feucht werden kann, weil man einen kleinen spalt gelassen hat. Wahrscheinlich müsste das Terrarium mindestens 10 cm von der wand entfernt stehen, damit das alles so funktioniert, wie man sich das vorstellt.
Die andere Theorie ist diese Schwitzwasser Theorie. Das entsteht eben, wenn ein warmer und ein kalter gegenstand bzw. Medium aufeinander treffen. Dann kondensiert wasser aus der Luft. Deshalb denke ich, dass es auch ganz klug gewesen wäre, die seitenwände direkt mit den Zimmerwänden zu verbinden.
Siehe Getränkedose aus dem Kühlschrank, beschlägt nur in Luft, nicht aber im Vakuum obwohl die Temperaturunterschiede die selben sind. Also liegt es am Wasser aus der Luft. Wo keine Luft ist, kann also nichts kondensieren, weil dann auch kein wasser da ist. So gesehen kann es also gerade bei einem kleinen Spalt zwischen Terrarium und Zimmerwand zu kondensiertem wasser kommen. Siehe auch Unterschied zwischen Thermofenster und normalem Doppelfenster.
aber das sind wie gesagt völlig theoretische Überlegungen, ohne wirklich ahnung zu haben. Ich habe meinen Vermieter gefragt, er soltle entscheiden, da es seine Bude ist. Ich unterstelle ihm jetzt einfach mal, dass er auch nicht viel ahnung von bau und so hat. Er meinte auch, er würde sich wohler fühlen, wenn ein Spalt dahinter ist, wo die Luft durchziehen kann. Dann habe ich das halt so gemacht.
Er wollte aber auch, dass ich die Verlegeplatten unterlatte, mit genau derselben Begründung. Das habe ich nun wieder nicht gemacht. Dann könnte man ja keine verlegeplatte, Laminat oder ähnliches einfach auf den boden legen. Wenn keine Luft dazwischen ist, kann also nichts schimmeln. Sonst müssten ja alle Böden irgendwann schimmeln?
Genau wie die Argumente die manchmal in Foren zu lesen sind, unter dem terrarienboden muß Luft sein (Großterrarien betreffend) ... warum denn? Argumentiert wird mit schwitz oder spritzwasser... wie soll das denn dahin kommen? Vor allem Spritzwasser? Da muß ich mich immer wundern, wenn jemand sowas sagt.
Selbst wenn Spritzwasser auf den terrarienboden kommt, der ist doch dicht!
Da könnte man ja keine geflieste Dusche bauen oder da wäre jedes Bad nicht wasserdicht.
Ein Grund, warum ich neu gebaut habe war, dass ich eine Außenwand ins alte Terrarium integriert habe. Damit gab es nur Probleme. die wand wurde teilweise an stellen feucht. Außerdem war mein Vermieter damit unzufrieden, dass im Winter die fenster ständig beschlagen waren. (Doppelfenster)
Darüber hinaus mußte ich im winter ausschließlich mit 120 W PAR38 beheizen, ich habe gut 1000W täglich verheizt. Beim Abbau fiel auf, dass die wand an schlecht belüfteten stellen besonders feucht war. Ich kann von glück sagen, dass ich es abgebaut habe, denn vieles hat man unter der verkleidung gar nicht gesehen.
Aber das mit der außenwand ist kein vergleich zu Innenwänden, denn die temperaturunterschiede sind ganz anders und das Mauerwerk nimmt ja auch von außen Feuchtigkeit auf, es muß nur gut belüftet werden, damit es insgesamt trocken bleibt. Innenwände sind ja von selbst trocken. Auch die Temperaturunterschiede spielen kaum eine Rolle, da bei mir z. b. alle angrenzenden Räume beheizt sind. An eine außenwand würde ich nie wieder ein Terrarium stellen.
Ob das mit dem Spalt nun eine gute Idee war oder nicht, werde ich erst bemerken, wenn es tatsächlich schimmelt bzw. wenn ich das terrarium irgendwann abbaue.
Muß nochmal ein kurzes Edit einfügen: Diese Probleme mit Feuchtigkeit in der wand hatte ich ausschließlich mit der außenwand. Davor stand mein altes Terrarium LBH 1,55x1,00x2,50 an derselben wand, an die ich jetzt wieder gebuat habe. Das außenwandterrarium war nur 2 Jahre in Betrieb, davon der letzte winter war richtig kalt. Diese Probleme tauchten hauptsächlich im letzten Winter auf, als es unter 0 °C war. Das Terrarium davor hatte ich jahrelang mit Paneele auf Leisten an der Innenwand stehen ohne dass man der wand etwas ansah, als ich es abgebaut hatte. deshalb rechne ich auch nicht wirklich mit Problemen. Außer vielleicht, dass die Temperaturunterschiede etwas größer sind, weil die Flächen der Terrarienwände vergrößert wurden.
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Re: Terrarienbau für meine Grünen Leguane

Beitragvon SickSight am 21. Mai 2009 14:30

Danke für deine Ideen!

Mein Terra steht großteils an einer Innenwand, aber ein kleiner Teil steht an einer Hauswand. Ich denke aber nicht, das es zu Problemen kommt, da die Außenwand sehr gut isoliert ist - das hat ja auch noch was zu sagen.
Ich empfand das Bauen mit Abstand zur Zimmerwand irgendwie auch logisch, da ja im Grunde alle Schränke so aufgebaut sind. Hinter jedem Schrank hat man eine mehr oder weniger große Lüftungsfläche frei.
Gut... normal haben alle Schränke auch ne Lüftung am Boden, also meist auf Füßen oder mit einem Rahmen stehend.... das habe ich aber beim Terrabau auch nicht gemacht.
Wie du schon sagst, ein Fußboden wird schließlich auch direkt auf den Boden verlegt... zudem wohne ich im Dachgeschoss, also kommt von unten keine Kälte.
Zwischen Boden und Verlegeplatten habe ich eine Trittschalldämmung verlegt. Das sind diese grünen Platten, das Matereal sieht aus wie eine Mischung aus Hartfaserplatten und Fließ. Ich denke das dieses Zeug auch Feuchtigkeitsbindend wirkt.

Wie du schon sagst, letztentlich hat man die Sicherheit erst dann, wenn man das Terrarium wieder abbaut, aber das habe ich erstmal nicht vor! ;) Hat viel zu viel Arbeit gemacht!
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Re: Terrarienbau für meine Grünen Leguane

Beitragvon chucky am 22. Mai 2009 14:03

Na, ich habe auch auf keinen fall vor, das terrarium wieder abzubauen und hoffe, dass ich von Katastrophen verschon bleibe.
Mit der außenwand bei dir hast du recht. Je besser baulich isoliert wurde, desto besser funktioniert sowas.
Bei mir hier im Altbau ist das alles ein wenig anders. Da bekommt man schon mit einfachen Möbeln mitunter Probleme.
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Re: Terrarienbau für meine Grünen Leguane

Beitragvon SickSight am 3. Feb 2010 12:25

Thema geschlossen, wegen langer inaktivität.
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