Terrarienbau für meine Grünen Leguane

Wenn ihr selbst die Unterkünfte für eure Tiere baut, dann schreibt hier Anleitungen, oder helft gegenseitig mit nützlichen Tipps zu Materialien oder Technik zum Beispiel...

Re: Terrarienbau für meine Grünen Leguane

Beitragvon SickSight am 15. Apr 2009 20:59

Willst du die Dämmtapete auf das Glas machen?? Du meinst das Zeug aus Styropor oder?
Manche Altbauten sind nur mit dieser Tapete isoliert... Klar es wird bestimmt etwas bringen, jedoch wieviel, und ob es sich lohnt, kann ich dir nicht sagen. Ich denke das es nicht so viel bringen wird...
Wo hast du eigendlich den Koloss stehen? Ich mache mir mitlerweile schon Gedanken wie ich die Temperaturen im Sommer möglichst unten halte... Wenn du 27°C Raumtemperatur hast, wärs interessant, welche Terratemperaturen dann herrschen. Ich bin immernoch der Meinung das es zu viel Lampen sind! Ja, immernoch! :jumpgrin: Schonmal gemessen?

LG
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Re: Terrarienbau für meine Grünen Leguane

Beitragvon chucky am 16. Apr 2009 14:38

ja genau, ich dachte ich tapeziere die scheiben 8)
Nein, die Größe habe ich dazu geschrieben, weil es schon eine größere Fläche Glas ist (ein Drittel bezogen auf die in Frage kommende Gesamtfläche) und bestimmt ein großer teil der Wärme durch das Glas nach außen abgegeben wird. Daher die frage, ob es sich überhaupt lohnt, bei so großen Glasflächen das OSB noch zu dämmen.
Die zwei großen terrarien, beide im Hochbetrieb, sorgen mit Sicherheit für das Aufheizen des Raumes. Das terrarium steht im Wohnzimmer (linker Hand, gleich neben der tür mit zwei Seiten jeweils eine an einer wand und zwei Seiten ragen in den Raum). Nächste woche wird das alte endlich abgerissen und man kann wieder wohnen und die Möbel haben wieder Platz.
Aus was genau diese tapete ist, kann ich gar nicht sagen, da stand auf jeden fall, dass sie dämmt. Und wenn es nur um 1-2 °C geht, die an wärme drin bleiben würde, ich werde es wohl mal versuchen.
Ich messe ja schon seit tagen und die temperaturen kommen eigentlich hin.
Mittlerer Durchschnitt: 29 - 31 °C, oberes drittel: 35 °C und sonnenplätze kommt auch hin mit punktuell 39-42 °C (am Sonnenplatz kann es bis zu 45 °C heiß sein)
Bei fast 3 m Terrarienhöhe muß man schon ordentlich heizen. Da muß schon eine Menge Luft erwärmt werden. Da meine Tiere normalerweise in Äquatornähe beheimatet sind und auf Baumkronen herumsitzen, haben sie es auch gern sehr warm.
Zwei Sonnenplätze muß ich noch messen. Da aber die grundtemperatur stimmt, würde ich eher den ast ein paar cm tiefer hängen, als eine PAR aus zu machen. Sonst wird es ja kühler insgesamt.
Bei so großen terrarien ist es ja klar, dass sie den Raum gut mit beheizen. Im Winter geht das, im Sommer hatte ich teilweise bis 28 °C im Raum. Das geht noch, man gewöhnt sich dran. Im Zweifel werden zwei gegenüberliegende fenster göffnet, um ein bißchen Luftbewegung zu haben. Ansonsten wüßte ich auch nicht, was ich machen sollte. Wenn Leute zu besuch sind, die sagen immer es ist wie im Reptilienhaus in meinem Wohnzimmer.
Ich glaube, in deinem Terrarium ist es von Haus aus ein wenig kühler als in meinem, oder?
Wenn es richtig heiß ist, dann mache ich einige oder auch mal alle PAR38 aus. Ich habe immer im oberen drittel den Meßfühler vom Thermometer hängen. Da muß ich eh jeden Tag drauf gucken, auch wegen der LF. Dass ich im Sommer alle Wärmelampen ausmachen mußte, kam in den 7 Jahren, in denen ich jetzt ein Leguanterrarium habe, nur äußerst selten vor. Selbst die 300 W Vitalux schafft es in der einen stunde, in der sie an ist nicht, dass ich währenddessen eine Wärmelampe ausmachen muß. Aber wie schon gesagt, ich bin es ja gewohnt. Terraristik und strom sparen paßt irgendwie nicht richtig zusammen. ;)
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Re: Terrarienbau für meine Grünen Leguane

Beitragvon SickSight am 16. Apr 2009 21:15

Die Lufttemperatur in meinem Becken dürfte zur Tagesspitze so um die 26-28°C liegen... der Wärmeplatz hat 42°C. Wenn die VitaLux läuft steigt die Raumtemperatur aber bei mir relativ hoch... habe das noch nicht gemessen, aber es ist spürbar... ich schätze über 30°C.
Momentan ist das Terrarium, wie gesagt, noch nicht fertig. Im Endeffekt sollen 2 Wärmeplätze gegeben sein... ein schwächerer im unteren Bereich und der Hauptwärmeplatz auf einer Zwischenlage mit der BrightSun 150W. Die VitaLux wird dann wohl rausfliegen und nur noch gelegendlich eingesetzt werden.
Hmm bin gespannt ob diese Tapete etwas bringt. Irgendwie hält mein Großterra besser die Wärme, was wohl an der verhältnissmäßig großen Glasfläche liegt, die du verwendest. Wie auf den Bildern meines anderen Posts zu sehen, ist forne nur eine Glasfront mit Schiebescheiben eingebaut. Lüftungen sind auch nur 2 relativ kleine an der Front eingebaut. Der Ventilator tut dann halt seinen Teil. Dieser ist auch so eingebaut, das er nicht die Wärme herauszieht, sondern ehr noch verteilt (mit der angesaugten Luft an der Front).
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Re: Terrarienbau für meine Grünen Leguane

Beitragvon chucky am 24. Apr 2009 22:08

Heut mittag war der Umzug ins neue Heim. Es war super spannend :builder:
Die tiere waren bis das Licht ausging hyper aktiv. Sie haben kaum gefressen, da der Einzug so interessant war. Gleich am Anfang wurde gezickt und das Weibchen hat sich die besten Plätze gesichert und verteidigt :lol:
Sie haben alles erkundet, gebuddelt und das Männchen war sogar schwimmen. Der teich ist gefüllt, es hält zum glück alles. Da der neue teich einiges größer ist, als der alte, konnte er sogar tauchen. schade schade, mehr als zwei, drei Züge kann er auch in diesem teich nicht schwimmen. Früher, als er noch klein war, habe ich ihm manchmal eine Badewanne eingelassen. Von daher wußte ich, dass er schwimmt und taucht aber im eigenen kleinen Teich ist das schon etwas anderes. Da ging mir das Herz auf. Einen größeren teich hätte leider die Statik des Hauses nicht hergegeben. Langfristig will ich jetzt den Teich noch begrünen. Das Männchen hat sich den gesamten tag im teich ausgetobt: reinfallen lassen, schwimmen, raus klettern, Terrarium angucken und wieder eine Runde um den teich. Sie können auch auf dem rAnd klettern, wie ich mir das vorgestellt habe. Ich hätte sie am liebsten den ganzen Tag nur beobachtet. Als das Licht ausging, sind sie sofort auf die Schlafplätze. Ich glaube, sie fühlen sich wohl. Ein bißchen ungewohnt ist noch, dass sie früher direkt am fenster waren und jetzt etwa 2 m Abstand zum fenster haben. Sie wollten ein paarmal durch die scheibe richtung Fenster. Das glas verwirrt sie halt immer wieder, weil sie nichts sehen und dann geht es doch nicht weiter.
Soweit funktioniert alles, bis auf das UVC Gerät des Teichfilters. Da ist der Einlauf irgendwie undicht. Muß das erstmal in Ordnung bringen. Solange läuft der filter ohne das UVC. evtl. werde ich den teich noch beheizen. Das wasser der beregnungsanlage beheize ich nicht mehr. Ganz oben, wo es heraus regnet, ist es so warm, dass sich der Sprühregen sofort erwärmt, etwas weiter unten ist er schon handwarm fühlbar. Die tiere gehen zwar weg, wenn sie direkt beregnet werden aber zu kalt wird es ihnen bestimmt nicht sein. Das terrarium kühlt nur ganz kurz um 2-3 °C ab und wenn es aufgehört hat, klettert die T sofort wieder.
Morgen werde ich noch ein stück Korkrinde an die wand schrauben, als Ausstieg aus dem teich, weil er bisher nicht die Äste nutzt, wie gedacht, sondern immer versucht, an der wand heraus zu klettern.
Ich denke auch, evtl. erstmal kein weiteres Tier, die beiden kommen zu zweit ganz gut zurecht.
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terra fertig 1.JPG
terra fertig 1.JPG (142.22 KiB) 170-mal betrachtet
terra fertig 3.JPG
terra fertig 3.JPG (125.1 KiB) 170-mal betrachtet
terra fertig 5.JPG
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sie ganz oben rechts, er unten auf dem teich entlang
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Re: Terrarienbau für meine Grünen Leguane

Beitragvon SickSight am 25. Apr 2009 20:11

Freut mich echt das es so gut angenommen wird... Das ist dein Lohn für die viele Arbeit!!

Sieht auf jeden Fall cool aus, die Fotos und deine Beschreibung ist auch ein echtes Gedicht! :schleimer:
Ne Quatsch, sowas liest/hört man ja auch nicht jeden Tag! Nur deine arme Katze dürfte nicht so glücklich sein, da sie jetzt ja nicht mehr rein darf... das Foto spricht für sich! :jumpgrin: So auf die Art: "Du kommst hier nich rein!"

Das mit der Beregnungsanlage find ich absolut ok, wie dus jetzt handhabst. Das Problem mit dem UVC-Klärer dürfte doch ein Garantiefall sein oder?

LG
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Re: Terrarienbau für meine Grünen Leguane

Beitragvon chucky am 26. Apr 2009 22:02

Ja, auf alles an der Pumpe/Filter gibt es 2 Jahre garantie. Und ich hab das komplette ding ja fürs neue Terrarium neu gekauft. Ich hatte irgendwie ein Algenproblem im letzten Teich, was wohl hauptsächlich an der Helligkeit der HQI lag. Im Teich ist es ja dann auch sehr hell, am Boden kommt immer noch genug von dem Licht an.
Es ist nur ein schraubding, was nicht richtig dicht hält. In der bedienungsanleitung steht, man soll nur handfest anziehen und es hält. Das auf der gegenüberliegenden Seite sieht genauso aus und dieses hält. Also wird es wohl an dem teil liegen und ich bekomme hoffentlich ein neues. Will da auch nicht selbst herum dichten, denn es muß ja auch mal wieder aufgeschraubt werden.
Dann muß ich mir langristig eh ein schlauchsystem für den wasserwechsel zulegen (direkt in die Toillette bzw. badewanne) bisher bin ich immer mit Eimern hin und her gerannt, das macht sich bei der Größe jetzt nicht mehr so gut. (habe den teich auch mit Eimern gefüllt) Die Temperatur im teich ist unbeheizt 25 °C. ZUm Baden scheint es die Tiere nicht zu stören. Wahrscheinlich lasse ich es so. Muß das mal langfristig mit der LF beobachten. Bin aber bis jetzt ganz zufrieden.
Die Katze ist natürlich genervt, dass sie nicht mehr herein darf. Sie kratzt auch immer wie verrückt an der Tür. den Legus macht es nicht viel aus. Die kennen das. Katzen stehen eben auch extrem auf Bäume und wärme.
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Re: Terrarienbau für meine Grünen Leguane

Beitragvon SickSight am 27. Apr 2009 20:30

Jo, bei solchen Verschlusskappen sind 1000 Ok und eine hält nicht dicht... Das kenn ich von den Schottverschraubungen bei Beregnungsanlagen... Klar könnte mans mit Teflon umwickeln, aber wofür kauft man sich "funktionierende" Geräte?!

Das mit ner Abpumpanlage für den Teich finde ich auch sinnvoll, mich nervt schon das ca 80cm große Wasserbecken für meinen Waran. Da muss ich mir auch noch was überlegen...

25° passen doch optimal würd ich sagen! ;) Die Tiere sind ja nicht verwöhnt geboren, oder doch?!

Sind Katze und Leguan bei dir eigendlich schonmal direkt aufeinander getroffen?

[EDIT: Ich habe die folgenden Beiträge einfach mal treist verschoben :HIER KLICKEN]
Zuletzt geändert von SickSight am 7. Mai 2009 16:20, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Folgende Beiträge verschoben, siehe Link
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Re: Terrarienbau für meine Grünen Leguane

Beitragvon chucky am 8. Mai 2009 00:32

Eine neue Leiter extra fürs terrarium mußte ich mir kaufen. Meine Leiter kann ich nur an einer stelle aufstellen und dann kann ich nicht mehr drauf. Den barhocker, der rein paßt, benutze ich, um den Teichfilter und den Kanister für die regenanlage drauf zu stellen. Also habe ich eine terrarienleiter hoffentlich passend gekauft. Muß nun noch einen feinmaschigen Kescher kaufen, um den Kot aus dem Teich fischen zu können.
Habe mein Küchensieb erstmal zweckentfremdet aber auf dauer ist das nichts, denn ein großteil des Kots sinkt auf den boden und zerfällt beim bergungsversuch. Die Tiere koten kostant regelmäßig in den Teich. Aus ihrer Sicht völlig normal. Aus meiner Sicht auch ok, im tEich ist es besser, als im Terrarium und auf den Ästen verteilt. Ich muß mir nur etwas einfallen lassen, wie ich es besser aus dem wasser heraus bekomme.
Der Abbau des alten terrariums gestaltet sich schwieriger, als erwartet. Den alten teich habe ich in einen Yton Sockel eingemauert und richtig stabil alles mit Ytonkleber auf dem Boden festgeklebt und außen herum mit starkem Mörtel überzogen (hatte extra den teuren gekauft) und dann nochmal mehrfach mit Epoxidharz überzogen. Jetzt bekomm ich die Quittung dafür. Das ist alles so hart, ich habe erst einen kleinen Teil dieses Mauerwerks abgetragen. Bin wohl noch eine ganze weile beschäftigt. Gestern abend mußte ich aufhören, denn mein vermieter hat bei mir geklingelt deswegen, er dachte ich hacke Holz in der Wohnung :blemblem:
er wohnt über mir und es muß wohl alles gedröhnt und gewackelt haben) Dann muß ich das jetzt etwas dezenter angehen. Habe mit spitzhacke und Meißel gearbeitet. Zugegeben, es macht auch spaß...
Wenn ich diesen Epoxidharz Panzer erstmal abbekommen habe, kann ich den Porenbeton bestimmt zersägen. seufz ich will endlich wieder ein normales wohnzimmer haben
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Re: Terrarienbau für meine Grünen Leguane

Beitragvon SickSight am 8. Mai 2009 12:46

Übel, übel... da könntest du wohl leichter ne Zimmerwand rausreißen, bei dem ganzen Zeug, das du für den Bau verwendet hast...
Ich kann mir dieses Zimmer lebhaft vorstellen... Du könntest dir aus dem Baumarkt nen Presslufthammer ausleien, wobei dein Vermieter wohl die Polizei rufen würde! :jumpgrin: Da hätte ich auch nerven drauf... ich glaub ich würde es wirklich mit nem Presslufthammer machen, bzw. mit einer guten Bormaschine mit Schlagwerk.

Zu deinem Teichproblem hab ich momentan mal keine Idee... Vll. wäre ein Ablauf mit Hächsler praktisch gewesen...
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Re: Terrarienbau für meine Grünen Leguane

Beitragvon chucky am 10. Mai 2009 23:15

Naja, ich fische regelmäßig ab, habe mir jetzt einen engmaschigen Teichkescher bestellt. bis dahin geht es auch halbwegs mit dem sieb. Und den Vorfilter muß ich einmal die woche reinigen. Ein paar Schwimmpflanzen sollen auch noch rein. Die sollen ganz gut schadstoffe aus dem Wasser ziehen. Und ich habe letztens erst was über diverse Muscheln gelesen, die sollen sich wohl von solchem "Biohazard" in Kleinstform ernähren. Also müssten die das allmählich aus dem wasser herausbekommen, was durch das Sieb drin bleibt. Theoretisch braucht man die nicht mal zu füttern, weil alles schon im teich drin ist. Auch um Pflanzenreste kümmern sie sich. Leguankot sind ja auch im Grunde nur Pflanzenreste. werde mich mal schlau machen deswegen, ob es möglich wäre, so ein paar Muscheln einzusetzen. Wenn das klappt, dann werde ich das evtl. versuchen. Da muß ich aber erstmal in Erfahrung bringen, ob es nicht vielleicht Tierquälerei wäre. Aus dem Grund habe ich mich schon gegen Fische entschieden. Aber Muscheln sind ja schon noch was anderes. Mal sehen.
Ja, mit dem abriss bin ich wohl noch eine weile beschäftigt. Habe auch zuerst an so ein Elektrogerät gedacht. Aber mich nun doch dazu entschlossen, es manuell durchzuführen. Zum einen wegen meines vermieters, wenn den schon etwas gehacke stört, dann kann ich keinen Elektromeißel auffahren. Zum anderen muß ich gestehen, habe ich auch ein wenig angst um die sTatik des Hauses, wenn es zu Dauervibrationen kommt. Das ganze terrarium ist schon sehr schwer. Ich schätze, mit Wasser, Erde, Holz und Material so eine Tonne kommt da schon zusammen. Ich habe ja alles selbst mit herein getragen, das ist schon alles sehr schwer. Über Statik habe ich mich nur mal kurz allgemein informiert. Einzellasten bis 300 kg / m² wären so grob gesagt ohne Nachweis möglich. Jetzt weiß ich halt nicht genau, was in diesem fall die Einzellast ist. Der tEich an sich kommt ja schon hin mit genau knapp 300 kg auf dem m². Die grundfläche ist ~4,25 m². Kann man dann davon ausgehen, dass sich das Gesamtgewicht komplett gleichmäßig auf die Grundfläche verteilt? Theoretisch also ca. 250 kg / m². Dann liege ich ja innerhalb der zulässigen einzellast. Da das ganze aber mit 4 zu multiplizieren ist, weiß ich schon nicht merh, ob meine rEchnung so hinhaut. Mein Vermieter meinte, das könnte passen, denn die fläche ist ja ziemlich groß. Allerdings habe ich ihm verschwiegen, dass ich einen teich da drin habe. Auf der anderen Seite hatten wir auch mal ein aquarium in dieser größe und da gab es keine Probleme. Wiederum kann ich nicht sagen, ob das terrarium an einer tragenden wand steht. (die 1000 kg sind aber auch nur großzügig geschätzt, vielleicht sinds ja nur 800 kg...)
Deshalb überlege ich ernsthaft, ob es fahrlässig ist, das einfach so stehen zu lassen oder ob ich wenigstens mal eine Stellungnahme eines statikers einhole oder zumindest eine extra versicherung abschließe, denn 250 l sind ja schon ne Menge wasser, falls mal was passiert. Ich habe den Terrarienboden zwar wasserdicht gebaut aber angenommen, das Wasser pumpt es mal raus, dann spielt das keine rolle mehr.
Auf der anderen seite, angenommen, ein statiker sagt mir dann, so geht das auf keinen fall, was mach ich denn dann?
In der ungewissen situation habe ich echt keine Lust, noch mit einem Preßlufthammer für schwingungen zu sorgen.
Wiederum das ganze mal rational betrachtet, ich habe kaum Möbel im Wohnzimmer und so eine rustikale schrankwand, die viele im Wohnzimmer haben, wiegt bestimmt auch ordentlich. Und steht zudem nichtmal unbedingt auf 4 m².
Aber zum eigentlichen Thema zurück, der Yton läßt sich ganz gut bearbeiten, die Hülle dauert halt etwas länger. Wenn man erstmal durchgebrochen ist, geht es dann auch wieder.
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